CREW

holgi

Captain Haddock Lüdorf (Holgo der Schrägliche)
Wurde 1873 bei einer Segelregatta im Golf von Bengalen von einem knickenden Segelmast getroffen. Seitdem gilt Captain Haddock als unberechenbar. Er hält sich seit dieser Zeit für einen Marktschreier des ausgehenden 13. Jahrhunderts am Hofe des Normannischen Königs in Växjö, einer unwegsamen Gegend in Gotland. In Psychologenkreisen wird darüber spekuliert, ob Lüdorf es je wieder schafft, in die Gegenwart zurückzukehren. Der als gemeingefährlich eingestufte Lüdorf absolvierte in Murmansk zwölf verschiedene Studiengänge gleichzeitig. Unter anderem verbrachte er ein Jahr am Richard Strauß Crematorium, auf das er sich in Momenten höchster Erregung immer wieder beruft. Insbesondere Lüdorfs mehrstimmige Fugen für acht Kirchenorgeln und Triangel sind in die Musikgeschichte eingegangen. Auch auf dem Gebiet der Ökopathologie vollbrachte Lürdorf Großartiges. In Fachkreisen als Standardwerk anerkannt ist das 800-seitige Werk „Seinsfindung und Selbstverachtung“. Dabei setzt Lüdorf auf drei verschiedene Hauptschwerpunkte: 1. Esoterik – Befehle aus dem Nichts, 2. Umwelterfahrung außer Haus und Sinnestäuschungen durch Baumwolle. Die Selbsterfahrung steht im Vordergrund oder einfacher gesagt das bewusste Verdrängen der kontraisotonischen Metrik des Verlustes an sich. Zum Beispiel in dem Seminar „Wachschlaf zum Klang des flämischen Dudelsacks und anschließendes Verzehren von Nüssen „, wird der schmerzhafte Verlust eines Naturgutes im Verzehr einmal ganz bewusst durchlebt. (percussion | vocals)

 

laura

Laurah Carpenterdottir
Eisprinzessin aus Island und Tochter des ortsansässigen Bauunternehmers, Bürgermeisters und Geysir-Besitzers von Ísafjörður. Träumt ständig von Hula-Hula-Tänzen unter Palmen, warmen Inseln und weissen Pferden mit wilder Mähne. Leider nur ein Traum, denn Laurah muss über das Feuer zum Beheizen des elterlichen Geysirs wachen. Es ward dem Vater aufgetragen die jüngste Tochter als Hüterin des Feuers zu bestimmen. Nur so konnte ein schreckliches Unheil für die gesamte Bevölkerung abgewendet werden. Ein schrecklicher Drache bedroht seit Jahrhunderten den Ort. (fiddle)

 


Iorn Jornsen Isa Kseen Rock
Der unter strenger, spartanischer Erziehung in einem dänischen Nonnenkloster für Tiefsttonkinder zusammen mit seinen Brüdern Tobbi und Nobbi aufgewachsene I. I. K. verbrachte eine frühe Jugend im Dienste der englischen Krone. Ausgebildet im Kampftauchen griff er im 2. Weltkrieg, nur mit einem Messer zwischen den Zähnen bewaffnet, deutsche U-Boote an. Dies brachte ihm höchste Orden und Titel ein. In den aufstrebenden Zeiten der Tourismusbranche versuchte T. a. D. während der 60er Jahre als Ray Charles-Double auf Vergnügungsdampfern in glitzernden Gala-Shows bislang noch unentdeckte Kompositionen von Rudolf Mooshammer und Juri Alexejewitsch Gagarin zu interpretieren. Aufgrund seines großen Erfolgs setzte ihn am 12. Mai 1969 die Besatzung des Kreuzfahrschiffes Andromeda auf einem Eiland in der Nähe von Papua-Neuguinea aus. Nur mit einem Katamaran, den er sich aus Überresten eines verspeisten Pfaus und einer Antilope gebaut hatte, gelangte er aufgrund günstiger Westwinde in den Indischen Ozean. Bei den Kopfjägern auf dem Schildkröteneiland Manihiki konnte T. a. D. mit List und Tücke gerade noch sein Leben retten, indem er Eingeborenen einen elektronischen Taktstock mit eingespeicherter Frauenstimme, den man bei 220 V unter der Trockenhaube benutzt, schenkte. Noch heute findet dieses wertvolle Instrument Einsatz bei traditionellen Heimatabenden der Eingeborenenstämme. (base | vocals)

 


Oliver Paul (Störte)Becker
Schon als Kind wegen seiner Unverwegenheit der Schrecken Hamburgs genannt. Aufgewachsen ist O. Becker als Nachfahre von „Mittwoch“ (Enkeltochter von Freitag und Robinson) auf einer unbewohnten Insel in der Nähe von Maui. Als Behausung diente ein Whiskey-Faß, das eine vorüberfahrende Fregatte der spanischen Armada verloren hatte. Menschenhändler brachten O. Becker am frühen Morgen des 12. Novembers 1832 nach Marseilles. In diversen Spelunken musste er zunächst den Kapitänen die Holzbeine zurechtfräsen und blankpolieren. O. Becker arbeitete sich allerdings schnell hoch zum Schiffskoch und konnte seine Spezialität „belegtes Brötchen mit Lebertranüberguß auf Essiggurken“ den Walfischfängern als Standard-Mittagsmenü anbieten. Von diesem Massengeschäft Wind bekommen, bot auch gleichzeitig eine bekannte Fast-Food-Kette den „Wal-Mart-Burger“ an, der O. Becker komplett die Lebensgrundlage entzog. Von diesem Schicksalsschlag gebeutelt, ging O. Becker in die Fischfabriken Hamburgs, um am Fließband den Heringen die Augen zuzudrücken. Bekannt geworden ist O. Becker erst spät in den 50er Jahren. Er trat neben Hans Albers als singender Fischersmann „Hein“ in dem Film „La Palome – die Turteltaube“ in einer 10sekündigen Seemannschor-Einlage auf. (vocals)

 

Vic MC Chord
Der Herr der sieben Meere segelte Jahrzehnte unter Cubanischer Flagge. Kapitän Alonzo de Ojedo heuerte Mc Chord an, um Südamerikas Küsten zu sichern. Nachdem Mc Chord aber in Puerto Rico und Panama sich lieber der Schmetterlingsforschung hingab, den seltenen Insalatamista-Flatterer entdeckte und an jedem Strand eine Hütte baute, um Surfbretter zu lagern, wurde er von de Ojedo gefeuert. So segelte Mc Chord schließlich mit einer Ladung Original-Havanna-Zigarren nach Madagaskar, um Piratenfestungen zu erobern. Seine Vorliebe für russische Folklore brachte es mit sich, dass Mc Chord in dieser Zeit den weltberühmten Song „Wir lagen vor Nowosibirsk und hatten Schnupfen an Bord“ komponierte. Nach weiteren Segelunternehmungen durch den Indischen Ozean und nach Malaysia erfolgte schließlich am 12.10.1967 am frühen Vormittag der berühmte Ausspruch „Ick bin n‘ Wrack“. Mc Chord war am Ende. Er beschloß sein Leben zu ändern. Mittlerweile, so erzählt man sich, soll Mc Chord in einem Ashram am oberen Ganges leben und Wasserlilien züchten. (accordeon | flutes)

 

 

fieb

Fred Pfeiler (Fiepsch)
Auch genannt der „rosarote Korsar“, brachte Pfeiler Brotbaumpflanzen von den Inseln der Karibik nach Wuppertal. Sein Motto „Anker lichten, Segel setzen, volle Fahrt voraus!“ brachte Pfeiler den Ruf eines Auspeitschers ein. Auswanderer trafen ihn häufig auf Sklavenmärkten in Nordafrika. Auf der „Black Pearl“ stiftete Pfeiler zur Meuterei an. Zuletzt wurde er rudernd in einem Einbaum in der Nähe der Bermudainseln gesichtet. (guitar | vocals)

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